Die deutsche Verwaltung wird digitaler,
aber nicht zugänglicher.
Verwaltung verstehen statt verzweifeln.
Prototyp öffnen →
Eine Frau verzweifelt an der komplizierten Verwaltung – KI generiert
Man zieht um, freut sich auf das neue Zuhause – und graust sich vor dem digitalen Behörden-Marathon.
Während man mit wenigen Klicks einen Transporter mietet oder Pizza für die Helfer bestellt, verliert man beim Staat im digitalen Labyrinth aus Logins und Websites schnell den Überblick.
der Deutschen erwarten staatliche Online-Services auf dem Niveau privater Apps.
glauben, dass Behörden so effizient arbeiten wie Privatunternehmen.
Knapp die Hälfte der Bürger*innen gibt an, dass ihr Vertrauen in staatliche Institutionen mit einem einfachen, digitalen Zugang spürbar wachsen würde.
Quelle: eGovernment MONITOR 2024Wie kann das gelingen, wenn solch komplexe Strukturen die Digitalisierung von Verwaltung bestimmen?
der Bürger*innen, die ihr Leben durch den Staat vereinfacht sehen, haben (sehr) großes Vertrauen in den Staat.
Hier liegt der Bevölkerungsschnitt.
Diese alarmierende Erkenntnis lässt sich aus den letzten Jahrzehnten deutscher Digitalisierung ziehen.
Was es braucht, ist eine zentrale Plattform, die die Schnittstelle zwischen Bürger*innen und Staat grundlegend neu denkt, ohne dass föderale Zuständigkeiten und komplexe Strukturen nicht 1:1 an den Bürger*innen weitergegeben werden.
Ein einziger Login macht sämtliche Online-Services des Staates zugänglich, ohne zwischen etlichen Portalen zu wechseln.
Eine personalisierte Startseite passt sich der Lebenssituation an und ermöglicht proaktive Kommunikation.
Gleichzeitig baut ein transparenter KI-Assistent Hürden bei der Antragstellung ab.
1Blick wurde von Anfang an als Proof of Concept konzipiert und basiert auf deshalb auf Web-Standards. Alles, um den Punkt zu unterstreichen, dass die technische Basis bereits existiert und es allein am Design liegt, das neu gedacht werden muss.
Neben der Verwendung statischer Inhalte aus bereits digitalisierten Onlinediensten basiert die App auf einer echten KI.
Der Prototyp ist unter 1blick.app/prototyp/ frei zugänglich und kann direkt im Browser ausprobiert werden.
Prototyp öffnen →Die Progressive Web-App wurde für das iPhone optimiert. Die beste Erfahrung hat man, wenn man die PWA auf dem Home-Bildschirm speichert und so als Web-App nutzt.
Da jeder Onlinedienst eigene Anforderungen an einen Bearbeitungsprozess hat, wurde in dem Prototypen nur ein Fall End-to-End skizziert, nämlich der Onlinedienst der Wohnsitzummeldung.
Der KI-Assistent übersetzt Gesetzestexte in Alltagssprache. Er füllt Formulare vor. Er beantwortet Fragen — mit nachvollziehbaren Quellen.
Der Nutzer hat die Kontrolle, da nur er entscheidet welche Daten er mit der KI teilen will.
Die föderale Dreischichtigkeit Deutschlands erzeugt zwangsläufig fragmentierte und komplexe Lösungen. Sie ist kein Fehler, der sich beheben lässt – im Gegenteil: Dezentralität im technologischen Kontext sorgt für Resilienz.
Deshalb trägt das Projekt die Kernidee im Namen: Die Basis existiert bereits (BLK), was fehlt ist der zentrale und transparente Zugang an erster Stelle (1).
Seit 2003: 99 % aller staatlichen Services digital. Eine Plattform. eesti.ee.
TIME Best Innovation 2024. Adresse ummelden: unter 10 Minuten. Eine App. Kein Medienbruch. Estland hat seine eigene App nach dem Vorbild der Diia gebaut.
Nach Jakobs Law verbringen Nutzer die meiste Zeit auf anderen Apps & Websites und wünschen sich, dass diese App genauso funktioniert wie alle anderen Apps & Websites, die sie bereits kennen.
Deshalb funktioniert Die 1Blick-App, wie der Nutzer es erwartet, weil in ihr die Regeln zum Einsatz kommen, nach denen jede erfolgreiche digitale Anwendung funktioniert. Jede Interaktion ist begründet und meistens schon von anderen Anwendungen gelernt.
„Warum gibt es die App noch nicht?"
„Es könnte so einfach sein."
„Und jetzt geh nach Berlin und lass die das umsetzen."
Sinngemäßes Feedback aus verschiedenen User Testings.